Die bayerische Wirtschaft

Europa stärken – Forderung 5

Gemeinsam für freien Handel und gegen Protektio­nismus eintreten

Die EU steht für frei­en Welt­han­del und ei­ne mul­ti­la­te­ra­le Welt­han­dels­ord­nung mit in­ter­na­tio­na­len Ver­trä­gen und Re­geln. Sie ist mit ei­nem An­teil von 16,5 Pro­zent an den welt­wei­ten Wa­ren­ein- und -aus­fuh­ren die größ­te Han­dels­macht der Welt. Selbst Deutsch­land, die größ­te Volks­wirt­schaft in der Uni­on, könn­te oh­ne die ver­ein­te eu­ro­päi­sche Stimm­kraft den Han­dels­räu­men USA und Chi­na nicht auf Au­gen­hö­he be­geg­nen. Bis vor zwei Jah­ren be­rie­ten die Eu­ro­päi­sche Uni­on und USA über ei­ne trans­at­lan­ti­sche Part­ner­schaft. Ziel war es, das Wirt­schafts­ge­sche­hen stär­ker zu ver­net­zen und für bei­de Sei­ten po­si­ti­ve Im­pul­se zu set­zen. In­zwi­schen ha­ben sich die Ge­ge­ben­hei­ten im Welt­han­del mas­siv ver­än­dert: Prä­si­dent Trump be­en­de­te die Be­ra­tun­gen über ei­ne trans­at­lan­ti­sche Han­dels- und In­ves­ti­ti­ons­part­ner­schaft – TTIP. Ein­sei­tig ver­häng­te Straf­zöl­le und Ver­gel­tungs­z­öl­le tra­ten in Kraft oder sind an­ge­droht. Der freie Han­del ist in Ge­fahr.

Han­dels­po­li­ti­sche Zu­sam­men­ar­beit und Ab­stim­mung sind mehr denn je von höchs­ter Wich­tig­keit. An der Wie­der­auf­nah­me von Ge­sprä­chen führt kein Weg vor­bei. Die durch den Zoll­kon­flikt bei un­se­ren Un­ter­neh­men aus­ge­lös­ten Un­ge­wiss­hei­ten müs­sen schnells­tens be­en­det wer­den. Wir brau­chen ei­ne De­es­ka­la­ti­ons­stra­te­gie mit dem welt­wei­ten Ab­bau von Zöl­len und der Sen­kung von tech­ni­schen Han­dels­bar­rie­ren.

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