Die bayerische Wirtschaft

Europa stärken – Forderung 1

Binnenmarkt vollenden, Schengener Abkommen erhalten

Der Eu­ro­päi­sche Bin­nen­markt mit sei­nen vier Grund­frei­hei­ten – frei­er Wa­ren-, Dienst­leis­tungs-, Ka­pi­tal- und Per­so­nen­ver­kehr – hat zu Wachs­tum und Be­schäf­ti­gung in Eu­ro­pa ge­führt. Bay­ern und Deutsch­land pro­fi­tie­ren be­son­ders vom frei­en Han­del. Die Voll­endung des Bin­nen­mark­tes muss rasch vor­an­ge­trie­ben wer­den.

Ak­tu­ell vor­dring­lich ist die Um­set­zung des En­er­gie­bin­nen­mark­tes. Der dis­kri­mi­nie­rungs­freie Han­del mit Strom und die ef­fi­zi­en­te Nut­zung be­ste­hen­der Er­zeu­gungs­ka­pa­zi­tä­ten ma­chen die Ver­sor­gung preis­güns­tig und si­cher. Eben­so wich­tig sind leis­tungs­fä­hi­ge trans­eu­ro­päi­sche Net­ze für En­er­gie, Ver­kehr und Te­le­kom­mu­ni­ka­ti­on. Sie ver­bes­sern den wirt­schaft­li­chen und so­zia­len Zu­sam­men­halt in der Uni­on.

Der Weg­fall von Grenz­kon­trol­len an den Bin­nen­gren­zen des Schen­gen-Raums ist ei­ner der Grund­pfei­ler der EU und vor al­lem für Bay­erns Wirt­schaft von gro­ßer Be­deu­tung. Die baye­ri­schen Un­ter­neh­men füh­ren Wa­ren im Wert von rund 190 Mil­li­ar­den Eu­ro pro Jahr aus – 56 Pro­zent da­von in die Mit­glied­staa­ten der EU.

Um­ge­kehrt ist für un­se­re Un­ter­neh­men der Im­port von Vor­leis­tun­gen we­sent­li­cher Be­stand­teil ih­res Er­folgs. Bei ei­ner Ab­kehr vom Schen­ge­ner Ab­kom­men wä­ren in Bay­ern bei sta­bi­ler Kon­junk­tur Wachs­tum­s­ein­bu­ßen in Hö­he von min­des­tens 12 Mil­li­ar­den Eu­ro bis zum Jahr 2025 zu er­war­ten. Für die 27 Schen­gen-Län­der lä­ge die­ser Wert bei bis zu 90 Mil­li­ar­den Eu­ro. Grenz­kon­trol­len im Schen­gen-Raum darf es nur als zeit­lich be­grenz­te Aus­nah­men in be­son­de­ren Not­si­tua­tio­nen ge­ben.

01
Binnenmarkt
02
Brexit
03
Subsidiarität
04
Haushaltspolitik
05
Handel
06
Industrie
07
Digitalisierung
08
Arbeitsmarkt
09
Zuwanderung
10
Verteidigung

Auf einen Klick.

Die wichtigsten Fakten zur EU.

play_video